BürgerEnergieRheinMain eG
Blühendes Rhein-Main-Gebiet
Energie-Projekte

Generalversammlung der BERMeG

Generalversammlung 17. April 2015

Im Bürgerhaus Mörfelden fand am Freitag, den 17. April, die Generalversammlung der BürgerEnergieRheinMain eG (BERMeG) statt. Die BERMeG legt hohen Wert auf Transparenz. So war die regionale Presse zu der Versammlung eingeladen worden. Interessierte Nichtmitglieder konnten auf Anmeldung teilnehmen. Von den 106 stimmberechtigten Mitgliedern waren 34 persönlich anwesend und weitere 9 durch Stimmvollmachten vertreten.

Das neue Geschäftsfeld der BERMeG, der Vertrieb von Öko-Bürgerstrom wurde von Herrn Felix Schäfer, Vorstand der Bürgerwerke, zu Beginn der Veranstaltung präsentiert.
Die sehr interessante und aufschlussreiche Präsentation können Sie sich hier herunterladen.
Präsentation der Bürgerwerke von Felix Schäfer

Herr Schäfer zitierte Mahatma Gandhi: „Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich, dann gewinnst du.“ -
Wir seien nun im letzten Stadium. Er stellte daraufhin detailliert vor, wie die Bürgerwerke eG ihr Ziel erreichen möchte, die Stromvermarktung zu bündeln und damit für die Bürgerenergie eine Perspektive ohne EEG, ohne Abhängigkeit vom Gesetzgeber zu schaffen.
Seine Vision: Möglichst viel Bürgerstrom aus der Region liefern. Er rief dazu auf, sich zu den Gewinnern zu gesellen: Stromwechsel zum „BERMeG Öko 100“ hier auf dieser Webseite.

Der Vorstandsvorsitzende, Dr. Thomas Otterbein, schloss sich mit dem Bericht des Vorstands an. Das Geschäftsjahr sei sehr zufriedenstellend verlaufen. Obwohl der dem Genossenschaftsverband bei Gründung in 2012 vorzulegende Geschäftsplan für 2014 noch einen Verlust von EUR 943,- auswies, konnte in 2014 ein Gewinn in Höhe von EUR 2.549,- erwirtschaftet werden. Alle neun PV-Anlagen produzierten Strom über ihrem berechnetem Soll und das in einem Jahr mit nur durchschnittlicher Sonneneinstrahlung, was für eine solide Wirtschaftlichkeitsanalyse der Projekte spricht. Leider wurde die Entwicklung weiterer Projekte gebremst durch die restriktive Auslegung des Kapitalanlagen Gesetzbuches (KAGB) durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BaFin). Erst vor wenigen Wochen entschloss sich die BaFin dazu, sich damit zu begnügen, wenn sich Genossenschaften im Rahmen des Genossenschaftsgesetzes wirtschaftlich betätigen. Damit kann sich die BERMeG der Wiederaufnahme zwischenzeitlich eingestellter Projektpläne widmen. Zu den relativ kurzfristigen Geschäftsaussichten gehören die Weiterverfolgung von PV-Anlagen, die über die am 01. Januar 2015 erfolgte Inbetriebnahme des Blockheizkraftwerks im Bürgerhaus Mörfelden hinausgehende Erweiterung des Geschäftsfelds Wärmeerzeugung und der Ausbau des Stromvertriebs.

Mit dem Bericht des Aufsichtsrats fasste sich dessen Vorsitzender, Herr Christian Hahnenberger, relativ kurz. Er betonte, von der Professionalität des Vorstands und dessen herausragenden ehrenamtlichen Einsatzes beeindruckt zu sein. Sämtliche Unterlagen würden unaufgefordert, rechtzeitig und detailliert vor den regelmäßig stattfinden gemeinsamen Sitzungen zur Verfügung gestellt werden. Zu der im Oktober durchgeführten Prüfung durch den Genossenschaftsverband beschränkte er sich auf die Verlesung der „grundsätzlichen Feststellung“ des Prüfers: „Bei der Durchführung unserer Tätigkeit haben wir keine Tatsachen festgestellt, die den Bestand der Genossenschaft gefährden oder ihre Entwicklung wesentlich beeinträchtigen können.“

Im Anschluss daran wurde der Jahresabschluss, der zum Zwecke eines Vermögensaufbaus die Zuführung des Gewinns zu den Rücklagen vorsah, einstimmig angenommen. Vorstand und Aufsichtsrat wurden ohne Gegenstimmen entlastet.

Die Amtsperiode des Aufsichtsrats läuft im November 2015 ab. Da der Aufsichtsrat in einer Generalversammlung zu wählen ist, die nur einmal im Jahr stattfindet, stand schon jetzt die Wahl des Aufsichtsrats an. Als Kandidaten wurden aus der Versammlung nur die amtierenden Aufsichtsräte vorgeschlagen. In Einzelabstimmungen wurden die Herren Christian Hahnenberger, Heinz-Peter Becker, Bernd Kunz und Ulrich Raiß jeweils ohne Gegenstimmen wiedergewählt.

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